Ich studiere Sinologie – mein Eindruck nach sechs Semestern

Ich studiere Sinologie – mein Eindruck nach sechs Semestern

„Meintest du Psychologie?“ 

“Nein, Sinologie ist nicht Psychologie. Sinologie sind Chinawissenschaften”

„Und was macht man damit?“


So beginnen viele Gespräche wenn ich erzähle, was ich studiere.
Vor meiner Einschreibung habe ich recht knappe Einführungen gefunden, was Sinologie – oder auch Chinawissenschaften ist. Auf Webseiten einiger Unis und auf Wikipedia fand ich Antworten, welche Fächer angeboten werden, welche beruflichen Möglichkeiten es gibt, nur eine Art von Berichten fehlte mir: Ich habe keine persönlichen Berichte von Studenten gefunden, die ihr leben als Sinologie-Student ausführlicher Beschrieben haben. 

Mein Studium ist anders verlaufen, als ich es erwartet habe. Im voraus wusste ich nicht so genau, was ich lernen werde und wie das Leben in Leipzig und an der Uni sein wird.
Daher teile ich hier meinen Eindruck vom Studium, meiner Ups/downs und was ich anders gemacht hätte.

Ich hoffe, ich kann damit Unentschlossenen helfen, sich für oder gegen ein Sinologie-Studium zu entscheiden.
Außerdem würde ich gerne mit Sinologie-Studenten/ Dozenten und allen Interessierten in einen Dialog treten, um unterschiedliche Auffassungen vom Studium zu teilen.
 
Bitte bedenke, dass meine persönlichen Erfahrungen des Studiums ganz anders sein können, als die meiner Kommilitonen, ganz zu schweigen von anderen der etwa 20 Städte, in denen es den Studiengang gibt. 

Was ist Sinologie ?

Als ich in meinem Auslandsjahr in Taiwan war, habe ich diese Grafik erstellt

Wie gesagt habe ich mich nicht dabei vertippt, Psychologie zu schreiben.

Hauptziel des Sinologie-Studiums ist es, Chinesisch zu lernen und sich methodische Grundlagen anzueignen, um über den chinesischen Kulturraum Forschung zu betreiben. Zu den Methoden gehören unter anderem Literatur, Geschichts- Sprach- und Religions- Wissenschaften, wobei wir uns in Hausarbeiten relativ frei aussuchen können, was wir vertiefen wollen.    
Neben modernem Chinesisch lernen wir Grundlagen des klassischen Chinesisch, wir studieren auch die Geschichte Chinas und lernen wir über die moderne Gesellschaften Chinas und Taiwans.

Während in Deutschland Sinologie und Chinawissenschaften quasi gleichzusetzen ist, gibt es im Englischen durchaus einen Unterschied zwischen „Sinology“ und „China studies“ – Sinologen benutzen als Methode die Philologie, (Literatur, Geschichts- Sprachwissenschaften) – arbeiten also mit alten Texten – während , „China studies“ weitere Methoden umfasst.
Forschung über China setzt meistens Chinesischkenntnisse, Hintergrundinformationen sowie Zugang zu Originalquellen voraus.

Darauf folgt oft die Standardfrage:

„Und was wird man dann damit?

Ich weiß es nicht genau und mache mir selbst sehr oft Gedanken, was ich denn mal beruflich machen kann. Genau so wie jeder Kommilitone, den ich befragt habe.


Sinologie hat mit vielen Geisteswissenschaften gemeinsam, dass man nach dem Studium wahrscheinlich etwas macht, womit man nicht gerechnet hat. Internetrecherchen liefern ungefähr diese Ergebnisse:

  • Tourismus
  • Akademische Laufbahn (An der Uni und Think Tanks )
  • Diplomatie: Politikberatung, arbeit in Konsulanten
  • Kultur- und Sprachvermittlung: Chinesischlehrer, Konfuzius-Institut, interkulturelles Training
  • Dolmetscher/ Übersetzer (möglicherweise vor Ort oder ortsunabhängig)  
  • In Firmen mit China-Bezug (wobei Arbeitgeber eher BWLer in Chinesisch ausbilden als umgekehrt; Consulting Firmen suchen aber z.T. auch Sinologen )
  • Journalismus, (z.B. mit Chinabezug wie bei Nihao Deutschland),
  • Vieles mehr, Selbständigkeit, Werbetexter, Taxifahrer…

Hier hat der Blogger Monsterkrake einen nützlichen Überblick erstellt.
Als ich mich für das Studium entschieden habe, stellte sich mir nicht die Frage, wie ich damit mal beruflich erfolgreich werden kann.
Ich glaube, dass sich Erfolg darin messen kann, ob man glücklich mit der Arbeit ist, etwas Gutes für die Welt schafft und sein weiteres Leben (Familie, physische/mentale Gesundheit, Spiritualität)auf die Reihe kriegt.  

Kommen wir zu meiner Lieblingsfarbe:

Warum studiert man bitte Sinologie?

Das frage ich mich auch immer wieder.
Eigentlich weiß ich die genaue Antwort auch nicht. Es kann sich aber lohnen sich das zu fragen.

Zuerst habe ich mich entschlossen, in Leipzig zu studieren. Danach habe ich mich für Sinologie entschieden. 

Ich reise total gerne, und ich habe Interesse an anderen Kulturen. Dazu habe ich vor dem Abitur eine Leidenschaft fürs Sprachenlernen entdeckt. Des weiteren schreibe ich gerne und finde Politik spannend. 

China ist eines der mächtigen Länder der Welt. Weder ich noch mein Umfeld wussten viel über das Land. Also habe ich ein paar Bücher über China gelesen. Das meiste war sehr spannend. Aus Interesse habe ich mir ein chinesisches Lehrwerk gekauft und studiert.
Das hat mir viele Erfolgserlebnisse bereitet. Als es dann soweit war, mich an der Uni Leipzig für ein Fach zu entscheiden, hat mich der Studiengang am meisten angesprochen.

Wieso es gerade Sinologie und nicht Indologie, Afrikanistik oder Koreanistik geworden ist, kann ich nicht besser erklären. Ich habe einfach durch die Beschäftigung mit dem Thema erfahren, dass mich Sinologie anspricht. Vorher habe ich lange “nachgedacht”, was ich in meinem Leben machen möchte. Hat nicht so viel gebracht.
„Machen“ – also eben selber studieren – hat mich zur Entscheidung bewegt.  Hätte ich nur „nachgedacht“, wäre ich nicht auf das Fach gekommen.
  

Bist du zufrieden im Studium?

Ich empfinde das Studium auch als eine Mischung aus Spannung und Langeweile.  

Wenn ich zu viele langweilige Vorlesungen auf einmal habe, fühlt sich mein Studium sinnlos an. Dann frage ich mich, ob ich nicht etwas Anderes machen will. Dann bin ich manchmal pessimistisch, weil ich mir Sorgen über meine Zukunft mache und mir denke, dass ich meine Zeit verschwende. Manchmal treffen dann Studienprobleme und andere Sorgen aufeinander und ich denke, dass das ganze Leben Sinnlos ist.
Naja, ich kann von Glück sprechen, dass das nicht so oft passiert.   

Ich finde, wenn ich mich angemessen auf das Studium konzentriere, dann stellt sich diese hey-warum-mache-ich-das-hier-eigentlich-Frage seltener.
Meine Perspektive auf das Studium ist davon geprägt, dass ich davor zwei Jahre lang zu viel zuhause und auf “Selbstfindung” war. Gegen Ende dieser „Selbstfindungsphase“ habe ich jedoch zu viel Zeit Computer gespielt, und ich fühlte mich öfters verloren und einsam.
Das Studium bietet mir einen klaren Rahmen und soziales Umfeld.
Ich glaube, ich habe eine gute Entscheidung getroffen zu studieren, denn Sinologie interessiert mich inzwischen sehr.

Durch die Uni bin ich auf viel Neues gestoßen, zum Beispiel das Fach klassisches Chinesisch und allerlei Themen in Hausarbeiten.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn Ideen in neuen Ausführungen auftreten, zum Beispiel Konfuzianismus, Daoismus oder Buddhismus immer wieder neue Formen annehmen.
Der General und die Legende 關羽 “Guanyu”, über den ich eine Hausarbeit geschrieben habe, tritt in den drei chinesischen Religionen auf.  
Ich habe eine merkwürdige Freude, wenn ich erfahre, dass ein Schriftzeichen mehrere Bedeutungen, mehrere Aussprachen oder eine bestimmte Geschichte hat.

Anderes Beispiel: Ich habe im vierten Semester mit meiner Professorin und einem Kommilitonen versucht, einen vierseitigen Originaltext auf klassischem Chinesisch von Liang Qishao zu lesen.
Liang Qishao war ein chinesischer Intellektueller der zum Ende der Qing-Dynastie (1644 – 1912) die Staatsverschuldung des Kaiserhofes kritisierte und es besser fand, wenn der Qing-Kaiserhof fallen würde.
Das Übersetzen war sehr schwer, vor allem die Grammatik des klassischen Chinesisch, die sich vom modernen Chinesischen unterscheidet. Im Text gab es viele unbekannte Schriftzeichen.
Da wir nur zu dritt waren, gab es viel Raum für Fragen und Diskussionen. Wir haben viel über den historischen Kontext gesprochen und konnten alles ansprechen, was wir wollten, zum Beispiel Währungspolitik, Hungersnöte, andere Bedeutungen von Schriftzeichen, Parallelen zu anderen Ländern oder Chinas in der Moderne usw.
Wir haben viel diskutiert und langsam übersetzt.  
Am Ende des Semesters sind wir auf Seite 3 von 4 des Textes gelandet.

Das ist Liang Qichao. Eine taiwanesische Mitbewohnerin findet ihn shuài – also hübsch.


Alltag und Vorbereitung auf China

Die meiste Zeit haben wir Studenten mit dem Sprachstudium verbracht. 

Im ersten Jahr lernten wir traditionelle Zeichen. Jede Woche hatten wir 6 Unterrichtseinheiten modernes Chinesisch und ein freiwilliges Tutorium und ein Sprachtandem (also haben sie ein Chinese und ein Deutscher gegenseitig die Sprachen beigebracht).

Ein Tandem ist ein sprachlicher Austausch zwischen zwei Sprechern unterschiedlicher Sprachherkunft,
Die Dozentinnen wirkten auf mich sehr freundlich. Unsere Fragen waren immer willkommen.
Am Anfang waren wir im Chinesischkurs ziemlich viele Studenten, es gab auch viele Nebenfächler bei uns, wir sind jedoch von über 40 Studenten auf weniger als zehn nach zwei Jahren geschrumpft.
Neben der guten Atmosphäre gefiel es mir immer wieder sehr gut, kleine Exkurse zu haben, um über China oder Wissenschaft zu sprechen.
Und glücklicherweise habe ich hier Freunde kennengelernt, mit denen ich viele Mittagessen und Abende verbracht habe. 

Nach einem Jahr des Studiums wurde es schon Zeit, sich auf einen Aufenthalt in China vorzubereiten. Es ist keine Pflicht ins Ausland zu gehen, aber um besser Chinesisch zu lernen und um ein besseres Verständnis zu entwickeln, wurde uns dringend angeraten, ins chinesischsprachige Ausland zu gehen.
Das Konfuzius-Institut Leipzig unterstützt viele Studenten großzügig mit Stipendien.
Voraussetzung für ein Stipendium als Chinesisch-Student ist der erfolgreiche Abschluss einer Chinesisch-Prüfung, auch bekannt als HSK. 

Für die Bewerbung eines einjährigen Stipendiums benötigten wir HSK 3. Das ist eine schriftliche Prüfung, in der 600 vereinfachte Schriftzeichen geprüft werden. Das war auch die letzten Jahre immer so, aber es kann sein, dass die Anforderungen in Zukunft höher werden. 
Außerdem mussten wir eine mündliche Prüfung in Form eines Monologes bestehen, die sich HSKK nennt. 

Ich habe mich zur HSKK-Mittelstufe angemeldet. Das ist eine mündliche Prüfung, in der man bis zu 1200 Wörtern mündlich beherrschen sollte. Ich habe die Prüfung gerade so geschafft.
Ein Kommilitone von mir ist knapp daran gescheitert und hat sich daher nicht bewerben können. Es wäre also besser gewesen, sich zur einfacheren HSKK-Grundstufe anzumelden.
   

Neben dem Sprachkurs hatten wir das Fach Einführung in die Regionalwissenschaften mit Chinabezug. Dort haben wir etwas über Forschungsmethoden der Literatur-, Sprach-, Geschichts-, Religions-Wissenschaften mit Chinabezug gelernt.
Als Prüfungsvorleistung mussten wir eine Hausarbeit schreiben.
Mir hat es Spaß gemacht: Ich habe Mitglieder der chinesischen Studentenvereinigung in Leipzig interviewt, darüber eine Hausarbeit geschrieben und – wie jeder Andere auch – die Ergebnisse meinem Kurs präsentiert.
Als Prüfungsleistung mussten wir eine nicht all zu schwere Klausur schreiben. 

Geschichte Chinas im zweiten und dritten Semester war cool.
Meine Professorin kann sowohl ein großes Gesamtbild vermitteln als auch spannende Details mitgeben. Wir mussten eine Klausur schreiben, Referate halten und eine Hausarbeit schreiben. Ich habe mir den Personenkult um Mao ausgesucht. 

An der Uni Leipzig muss man noch Nebenfächer wählen, und es wird angeraten, etwas mit historischem Bezug zu wählen, da es sich sehr gut mit dem Schwerpunkt des Instituts ergänzt. Nebenfächer sind auch wichtig, um wissenschaftliche Methoden weiter anwenden zu können. 

Das Studium ist meiner Meinung nach relativ relaxed, wenn man nicht die Erwartung hat, eine 1.0 zu bekommen. Neben dem Studium hatte ich auch Zeit für Hobbies und eine Liebesbeziehung 😊  

Was gefällt dir am wenigsten?

Obwohl ich generell sehr zufrieden mit dem Studium bin, gab es auch viele Enttäuschungen. An vielen Tagen habe ich mich gefragt, wieso ich zur Uni kommen sollte (was ich jedoch meistens trotzdem getan habe).

Am meisten stört mich, dass wir quasi nichts über das moderne China gelernt haben! Abgesehen von einer wöchentlichen Dreiviertelstunde in einem Tutorium des ersten Semesters blieb nur ein Modul im vierten Semester dafür übrig, mehr über „moderne Gesellschaften Chinas“ zu lernen. Darunter gab es nur fünf Vorlesungen von einem Dozenten, den Rest über hielten Kommilitonen Referate zu selbstgewählten Themen. 

Das ist eine enttäuschende Bilanz.

Ich glaube, dass viele angehende Sinologen motivierter sind, aktuelle Entwicklungen besser nachvollziehen zu können, als nur über Geschichte zu lernen.
Natürlich hilft Geschichte dabei, Rückschlüsse auf die Moderne zu ziehen, aber könnten wir nicht angesichts Chinas heutiger Relevanz mehr die Gegenwart studieren und von dort auf die Vergangeheit schauen?

Am meisten fehlen mir Einblicke in Internationale Beziehungen, Politikwissenschaften, Grundlagenwissen über Chinas Wirtschaft und überhaupt Chinas Rolle in einer globalisierenden Welt! 

Ich habe aber Verständnis für die Gewichtung des Institutes.
Der Fokus liegt eben eher in der Geschichte und den Religionen Chinas.
Im Bachelor-Studium lernt man Grundlagen, und egal über welches Gebiet man Chinaforschung betreiben möchte, sind Geschichte und das Sprachstudium essentiell.

Es ist auch normal, dass man in Vorlesungen und Kursen nicht nur mit seinen Lieblingsthemen konfrontiert wird.
Woher soll ich außerdem wissen, welcher Teil für Forschung relevant ist, oder was mich eigentlich anspricht, ohne mich damit auseinandergesetzt zu haben?
Ich glaube, dass das Studium trotzdem eines der spannendsten ist, die ich mir hätte aussuchen können. 

 Was ich meinem jüngerem Ich auf den Weg gegeben hätte

Google Maps verweist auf acht sinologische Institute, doch listet u.A. Leipzig nicht auf.

Welche Uni genau?

Ich habe meine Uni nach der Stadt ausgesucht, da ich Leipzig cool finde und mir dachte, dass dort viele kreative Menschen sind, z.B. in Startups, alternativen Bewegungen etc. 

Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung.

Wenn du jedoch bereit bist, die Stadt dem Studium unterzuordnen, kannst du Unis finden, die besser zu deinen Interessen passen. Freiburg z.B. behandelt mehr die Kulturrevolution, Heidelberg ist eine strenge Spitzenuni. Manche Universitäten wie Hamburg legen mehr wert auf aktuelle Politik und viele Unis bieten BWL als festes Nebenfach an. Man kann sich ja vorab informieren 😊

Das Gegenargument dazu wäre, dass man auch im Studium die eigenen Interessen weiter entdecken kann.

Wie man zwei Bewerbungen für Stipendien verhauen kann:

Meine größte Enttäuschung im Studium war es, keine Stipendien erhalten zu haben.
Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) gibt einigen Bachelor-Studenten Stipendien und kümmert sich sehr gut um seine Schützlinge. Solch ein Stipendium macht sich auch sehr gut im Lebenslauf. Für die Bewerbung muss man sich ein Forschungsvorhaben ausdenken und Empfehlungsschreiben vom/n Dozentin/in schicken lassen. In den Semesterferien habe ich mich dazu entschieden, es zu versuchen. Es war relativ viel Arbeit, auch wenn ich sie genossen habe.

Ich habe eine Einladung zum DAAD-Bewerbungsgespräch bekommen, aber die Email nicht erhalten, da sie im Spamordner oder im sonstigen-Order bei Outlook gelandet ist.

Einen Monat später habe sie dann bei Outlook gelesen: „Sie haben eine neue Nachricht im DAAD-Portal“- da ich mich nicht gemeldet habe, wurde ich aus dem Bewerbungsverfahren rausgenommen.

Wer schon zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, bei dem stehen die Chancen auch gut, tatsächlich das begehrte Stipendium zu bekommen. Ich war total enttäuscht, wegen so etwas Blöden den Termin verpasst zu haben.

Auch meine Bewerbung bei Hanban vom Konfuzius-Institut ist nicht etwa gescheitert, weil mich Hanban nicht genommen hätte, sondern weil ich im Bewerbungsprozess eine Frist verpasst habe. In diesem Fall sollte ich für meine Wunsch-Uni ein paar Daten angeben, und es fehlte ein Häkchen, dass ich plane, über das Hanban-Stipendium bezahlt zu werden. Ich sollte diese Information bis zu einer Frist ändern, die ich verpasst habe. Ich dachte irgendwie, ich würde eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten, wenn sich etwas im System ändert. 

Die Uni in China hat mich leider nicht sofort aus dem Bewerbungsverfahren ausgeschlossen; so habe ich erst am Tag, an dem alle ihre Antwort bekommen sollten, vom Scheitern meiner Bewerbung erfahren, und das wurde erst eine Woche später offiziell bekannt.

Glücklicherweise haben mich meine Eltern finanziell unterstützt, ein Jahr in Taiwan zu studieren.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Einblicke ins Sinologiestudium geben!

Hast du Fragen zum Studium oder zu meinen persönlichen Erfahrungen?

Anregungen, Verbesserungsvorschläge, oder einen Wunsch, was du gerne lesen möchtest? Kannst du Erfahrungen, Erwartungen oder Ansichten über das Studium teilen?

Das würde mich sehr interessieren.

Auf alle Fälle würde ich mich über einen Kommentar und Teilen des Posts freuen!

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